Schwedisches Fast Food: Max

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Vorweg und damit mich keiner missversteht: Schnelles Essen ist eigentlich ein Unding und alles Negative, das man über McDonald’s und ähnliche Schnellgaststätten hört und liest, ist wohl eher wahr als falsch. Hin und wieder zieht es mich aber doch dorthin und dank des vielen Zuckers, Fettes und anderer glücklichmachender Stoffe genieße ich es dann sogar.

In Schweden gibt es zusätzlich zu den internationalen Platzhirschen auch eine einheimische Alternative: Max. Gerade hat am Marktplatz von Uppsala eine neue Filiale eröffnet. Das Essen dort wird auch von Hamburgern und Pommes dominiert, aber es gibt ein paar kleine Unterschiede:

  • Für Getränke bekommt man nur den Becher ausgehändigt, den man dann selbst am Automaten mit dem befüllt, was man möchte – mit oder ohne Eis. Ein Nachschank ist meines Wissens nicht inbegriffen, wird aber wohl stillschweigend toleriert.
  • Es gibt eine Kaffeestation, bei der man sich kostenlos bedienen kann – eine Reverenz an die schwedische Kaffeekultur.
  • Es gibt permanent mehr Beilagen zur Auswahl: Pommes, Möhrchen, Zwiebelringe, Kartoffelgratin …
  • Das ist sicher subjektiv, aber ich finde, das Essen ist besser. Das Brot ist weniger labberig. Die verschiedenen Teile eines Burgers sind geschmacklich unterscheidbar. Paradox veranlagte Menschen, die auf “gesundes Essen” wert legen, aber trotzdem in ein Schnellrestaurant gehen, finden fettarme und ballaststoffreiche Produkte, die mit dem recht bekannten Schlüsselloch (S) markiert sind.

    Max macht nur ein knappes Drittel des Umsatzes von McDonald’s, aber während letzterer erstmals Restaurants schließt und ansonsten stagniert, kann Max 20% Wachstum (E) aufweisen.

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  1. Auch fazinierend finde ich den “Low Carb Burger” – auch so ein Produkt für ernährungsbewusste Fast-Food-Konsumenten, das ohne Brot auskommt. Das Fleisch ist in einem Salatblatt. Im Max am Stora Torget gibt es ihn nicht (mehr?), wohl aber im Industriegebiet. (Ich selbst habe bisher allerdings auch nur das Bild gesehen.)
    Das Nachfüllen von Softdrinks kostet übrigens 5 Kr, wenn ich das Schild richtig interpretiert habe.

  2. Eigentlich bin ich kein Fan von Fast Food und meide es wo ich nur kann, aber ich war letztens im Urlaub in Ystad und da ist mir eine Filiale von “Max” aufgefallen. Schön hell, freundlich und sauber.
    Ich beschloss also nach kurzem Überlegen mir ein “Maxmål” zu bestellen.
    Und was soll ich sagen? Ich war komplett überrascht.
    Alles sehr lecker und “frisch”.
    Was mir besonders gut gefallen hat, war die Tatsache, dass jeder Burger erst nach der Bestellung belegt wird und dass garantiert wird, dass keine Transfettsäuren oder Fleisch, das nicht aus Schweden kommt, verwendet wird.

    Wer Fast Food mag wird Max lieben und auch Leute, die dieser Art der Nahrungsaufnahme eher abgeneigt sind, sollten Max mal eine Chance geben.

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