Schweden mögen Bücher. Die Verkaufszahlen des Buchhandels steigen seit Jahren kontinuierlich auf zuletzt 80 Mio. Bücher pro Jahr (S). Das macht mehr als acht Stück pro Kopf und somit doppelt so viel wie in Deutschland.
Preis und Verfügbarkeit spielen eine große Rolle dabei. Bücher gibt es über Kioske und Pocket-Shops an jeder Ecke und bei Büchern ist Schweden ausnahmsweise einmal ein Billigland. Die Mehrwertsteuer auf Bücher (und Zeitungen und Konzerte) liegt nämlich, anstatt der üblichen 25%, nur bei 6%. Eine gute Sache.
Schlagworte: Besser, Bücher, Kultur, Medien, Wirtschaft
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Lesen wird durch die niedrigere Mehrwertsteuer “staatlich gefördert”, aber Billigland? Ich würde behaupten, dass Bücher in Schweden viel teurer sind als in Deutschland. Wir benötigen jährlich mehrere Kilogramm Bücher in schwedischer Sprache (privat und beruflich) und versuchen aufgrund der Preise, die regelmäßigen Rabattaktionen “bookrea” zu erwischen.
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Daß Bücher in Schweden teurer sind, den Eindruck habe ich nicht, jedenfalls nicht unbedingt.
Sicher sind manche schwedische Bücher teuer, gebundene. Schließlich sind die Auflagen recht klein. Aber wenn ich mir beispielsweise das Taschenbuchangebot betrachte, da kosten die Bücher ab 49 kr, 59 kr, während ich in Deutschland schon für ein normales Taschenbuch 9 Euro 80 ausgeben muss, also deutlich mehr.
Dadurch daß es in Schweden keine Preisbindung gibt, kann man eine Reihe Titel recht günstig erwerben, sei es ein Wallander (gebunden ab 29,- kr statt 29 Euro 80. Ich selber interessiere mich für Fotobände, vor allen Dingen der Ausstellungen, die ich im Ausland besucht habe. Diese Bücher erhalte ich in Schweden günstiger als in der Euro-Zone.
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