Das schwedische Modell des Wohlfahrtsstaates wird weltweit viel beachtet, schließlich scheint hier das Kunststück gelungen zu sein, trotz hoher Steuern und einem ausgeprägten Fürsorgestaat, für eine wachsende Wirtschaft, geringe Arbeitslosigkeit und einen ausgeglichenen Staatshaushalt zu sorgen. Schon länger wollte ich die Gründe und Unterschiede zu Deutschland einmal zusammenfassen, habe mich aber bisher immer vor diesem weiten Thema gedrückt. Außerdem können andere das besser:
- Gerade erschien ein Artikel auf Telepolis zu ebendiesem Thema. Darin werden nicht nur alle wichtigen Zahlen genannt, sondern auch einige Hintergründe beleuchtet.
- Im Allgemeinen mögen die Schweden ihren Wohlfahrtsstaat, doch einige sehen ihn eher pessimistisch und behaupten gar, er hätte Schweden verdorben (E).
- So weit geht der Artikel im Tagesspiegel dann doch nicht, beleuchtet aber doch einige Kritikpunkte.
- Ob die neue konservative Regierung ihr Wahlversprechen hält, am Sozialstaat festzuhalten, ist eine interessante und wichtige Frage, die die taz mit Nein beantwortet
- Auch andere Blogger befassen sich mit dem schwedischen Modell und verlinken weitere lesenswerte Texte.
So, und wer das jetzt wirklich alles liest, ist entweder Volkswirtschaftler oder sollte es werden.

Schlagworte: Besser, Deutschland, Wirtschaft
Als kleine ergänzende Anmerkung: Außer VWL-ern beschäftigen sich übrigens auch (Wirtschafts-)Soziologen intensiv mit dem Thema Sozialstaat/Wohlfahrtsstaat z.b. Gøsta Esping-Andersen in “The Three Worlds of Welfare Capitalism” oder aus Deutschland Franz-Xaver Kaufmann, Christoph Butterwegge, Heiner Ganßmann oder Stephan Lessenich (auf deren Websites auch oft Texte dazu zu finden sind).
Grüße
dom
1 Kommentar
RSS-Feed für Artikel-Kommentare
Trackback-Link: http://www.fiket.de/2006/10/13/der-schwedische-wohlfahrtsstaat/trackback/