Der deutsche Lebensmitteldiscounter Lidl macht sich auch in Schweden breit. Keinen Kilometer von meiner Wohnung gibt es eine Filiale und in einem anderen Stadtteil wird eine weitere gebaut. Ganz unabhängig von den vielen Gründen, dort nicht einzukaufen, sind die Leute von Uppsala gerade darüber erbost, dass Lidl sich nicht auf die gekaufte Fläche beschränkt, sondern gleich noch angrenzende Grünflächen platt macht. So geschehen bei dem Markt in meiner Nähe und jetzt wieder (S) bei dem erwähnten Neubau. Es handelte sich um von der Gemeinde bewusst nicht verkaufte Flächen (S), die als Abgrenzung erhalten werden sollten.
Ich kenne die örtliche Beschaffenheit zwar nicht, aber die Vermutung liegt nahe, dass Lidl mehr Wert darauf legt, gesehen zu werden, als sich an Regeln zu halten. Die Gemeinde will zuerst mit Lidl über eine Kompensation verhandeln, eine Anzeige wird jedoch nicht ausgeschlossen.
Schlagworte: Natur, Uppsala, Wirtschaft
Man kon nur hoffen, dass das Vorgehen von Lidl keine Schule in Schweden macht. Hier in Deutschland siedeln sich die Discounter inzwischen direkt nebeneinander an, um sich die Kunden der Konkurrenz zu schnappen. Ich habe mit diesem extrem kapitalistischen Vorgehen ein kleines Akzeptanzproblem.
Globalisierung ist ja im eigentlichen Sinne nichts schlechte, aber die Firmen sollten sich in reglementierten Grenzen bewegen…
Was ist den mit Willys? Davon gibt es 2 oder 3 in Uppsala.
Lidl wird in Stockholm meiner Einschätzung nach eher von “invandrare”n also Migranten angenommen. Schweden kaufen lieber bei ICA und Konsum. Und hier gibts z.B. in Kungens Kurva, wo der grosse IKEA ist, Riesensupermärkte wie ICA Kvantum, Willys und noch 1-2 weitere.
Allen, die gerne bei Lidl kaufen und ein Gewissen haben, rate ich zur Lektüre von http://www.verdi-blog.de/lidl
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