Falsch im Quadrat

Pluralismus und eine offene Gesellschaft bedeuten auch, dass man Menschen und Gruppen toleriert, die abgrundtief falsch liegen mit ihren Ansichten. Immerhin streiten sie sich untereinander.

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  1. Der Gedanke, dass eine Partei mit menschenverachtender Gesinnung ausgerechnet in einer Kirche debattiert, finde ich unerträglich. Diese wieder auszuladen (ich vermute, dass die Räumlichkeiten nicht direkt angemietet wurden?) finde ich also nur konsequent.

    Dass es in einem Land (ist ja in D leider nicht anders) ein gewisses Potential Rechtsradikalen Gedankenguts gibt, muss man wohl schlicht zur Kenntnis nehmen. Viel wichtiger als deren bloße Existenz finde ich aber die Frage, wie die große Mehrheit einer Gesellschaft damit umgeht. Auch wenn ich inzwischen mitbekommen habe, dass dir Kirche nicht sehr behagt, finde ich, dass sie sich in diesem Falle konsequent und richtig verhalten hat. Hut ab vor der engagierten Haltung dieser Gemeinde!

  2. Ja, das war natürlich auch meine erste Reaktion, trotz Kirche.

    Dennoch: Rechtsradikale müssen natürlich die gleichen Rechte haben wie andere Bürger auch, sonst ist man ganz schnell auf schlüpfrigem Grund. Offene Abneigungsbekundungen sind keine Diskriminierung. Ob sich Vermieter die Leute aufgrund ihrer (nicht illegalen) politischen Gesinnung aussuchen dürfen sollten – ich denke nicht.

    Gruß
    Thomas

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