Reallöhne – armes Deutschland?

Wikipedia zu Reallohn: Der Reallohn ist [...] ein Maß für die Kaufkraft. Er gibt die effektive Höhe der Arbeitsentgelte unter Berücksichtigung der Geldwertentwicklung an.

Und so sieht das im europäischen Vergleich aus:

Was natürlich noch interessanter wäre zu wissen, ist, wie das absolute Niveau der Reallöhne heute aussieht und ob die Entwicklung anhält. Haben die anderen also nur zum hohen deutschen Lohnniveau aufgeholt, oder ist Deutschland wirklich zurückgefallen?

(via, Bildquelle: 1, 2)

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  1. “Was natürlich noch interessanter wäre zu wissen, ist, wie das absolute Niveau der Reallöhne heute aussieht und ob die Entwicklung anhält.”

    Allerdings. Ich glaube, Statistiker nennen das “Basiseffekt”. Ausgehend von absolut sehr kleinen Werten sind erhebliche prozentuale Steigerungsraten mit nur kleinen Zuwächsen machbar.

  2. Ich hatt eine schöne Tabelle gefunden welche die Lohnkosten der Eu-Staaten darstellt, leider habe ich den Link verlegt. Doch auch diese drei Werte sind denke ich aussagekräftig genug: “Die durchschnittlichen Lohnkosten pro Jahr betragen in Belgien 53.577 Euro, in Schweden 52.800 Euro und in Deutschland 50.445 Euro… (laut http://www.mercerhr.de). Wie man sieht hat die Entwicklung der Reallöhne dafür gesorgt das Deutschland wieder in eine konkurenzfähige Position rutscht. Das die Lohnkosten nicht gleich der Kaufkraft des Nettolohns entspricht ist klar, aber man muss immer beide Seiten betrachten. Des Weiteren sind die Lebenshaltungskosten in Deutschland bestimmt nicht höher als in Belgien oder Schweden.

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