Ab heute kann man seine Fahrkarte für die Stadtbusse in Uppsala per SMS kaufen. Weil man Bargeld beim Fahrer vermeiden will, kostet es dort anderthalbmal so viel wie per SMS (30 bzw. 20 Kronen). Mit 15 Kronen pro Fahrt ist jedoch die anonyme und an vielen Kiosks wiederaufladbare Wertkarte, von der an einem kleinen Automat am Eingang des Busses der Betrag abgebucht wird, immer noch am billigsten. Praktischer finde ich sie als Handymuffel sowieso.
Vielleicht werde ich trotzdem einmal das mobilen anwerfen und meine erste SMS seit Jahren schreiben – alleine um zu sehen, wie man denn dem Fahrer klar macht, dass man bezahlt hat.
In Stockholm gibt es das seit Anfang dieses Jahres – teilweise mit dem Hintergrund, dass der Kartenverkauf in Bussen wegen wiederholter Überfalle im November kurzzeitig und dann dieses Frühjahr endgültig verboten. Daher brauchte man ganz schnell alternative Vertriebswege.
Eine Ersparnis ist damit deshalb auch nicht damit verbunden. Das SMS-Ticket funktioniert ganz gut, sofern man den richtigen Netzbetreiber hat. Allerdings schauen die Kontrolleure die Zahlencodes schon sehr lange an, bevor sie einen durchlassen.
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