Die Frage, warum gerade heute der schwedische Nationalfeiertag ist, verweise ich an den Artikel vom letzten Jahr.
Zusätzlich möchte ich nur kurz die nette Tradition erwähnen, heute die neuen schwedischen Staatsbürger in der schwedischen Gesellschaft willkommen zu heißen. Die in Stockholm wohnen, sind ins Stadshuset eingeladen und ich kann mir gut vorstellen, dass anderswo im Land ähnliches passiert.
Leider gibt es auch weniger erfreuliches. Dass rechte und linke Demonstranten Stockholmer Straßen “in regelrechte Schlachtfelder verwandeln”, halte ich jedoch für eine maßlose Übertreibung. Letztere sind wohl gerade eh ein wenig weiter südlich beschäftigt.
Ich habe mir gerade den Artikel von letztem Jahr durchgelesen – das mit dem Wegfall der Arbeitszeit wage ich zu bezweifeln. Rechnerisch ja, aber ich vermute mal, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis man hierzulande den Nationaldagsafton einführt und zu de-Facto-Feiertag macht

Was die Demonstranten angeht: das ist wohl wahr. Die haben die Veranstaltung zu ihrem höchsten Feiertag erklärt. Ich habe mich ja in meinem Blog schon über die Berichterstattung geäußert – DN setzt heute noch einen drauf. Deutschland muss ja wie der reinste Polizeistaat auf die Schweden wirken…
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