Subventionierte Arbeit für Einwanderer

Ab sofort gibt es in Schweden kräftige Lohnsubventionen für Einwanderer, die gerade ihre Aufenthaltsgenehmigung bekommen haben. Bei den sogenannten Einstiegsjobs ersetzt der Staat einem Arbeitgeber ein halbes Jahr lang 75 Prozent des Lohns. Der Anreiz soll so groß sein, dass auch Leute mit noch geringen Sprachkenntnissen eingestellt werden, und das halbe Jahr sei lang genug, sich unersetzlich zu machen.

Ich halte das für eine sehr sinnvolle Sache. Arbeit ist einer der wichtigsten Integrationsfaktoren und die beste Möglichkeit, schnell in Kontakt mit Einheimischen zu kommen. Das ist auch nicht im Widerspruch zum Sprachkurs für Einwanderer, sondern ein ideales Komplement. Nicht zuletzt wegen der weiterhin offenen Aufnahme von irakischen Flüchtlingen (20.000 werden dieses Jahr erwartet) und der guten Wirtschaftslage, könnte das Geld kaum besser angelegt sein.

Mehr dazu hier oder hier.

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  1. Vielleicht doch eine kritische Anmerkung zu den Einstiegsjobs für Zuwanderer: Nun mehr muss ein Arbeitgeber aus dem privaten Bereich also nur noch 25% dessen Zahlen, was die Arbeit eigentlich wert sein könnte. Bei Jugendliichen gibt es ebenfalls Lohnzuschüsse. Und bei Älteren, und Langzeitarbeitslosen… Alles vielleicht ganz sinnvoll, Schweden muss aber aufpassen, dass Arbeit nicht entwertet wird und dann eine Art Niedriglohnsektor wie in D entsteht. Hinzu kommen ja auch die ganzen Kürzungen bei der Arbeitslosenversicherung. Wenn die Regierung mit all den Maßnahmen das Ziel verfolgt, einen Niedriglohnsektor zu etablieren, dann wird sich Schweden mehr verändern, als das dem ein oder der anderen lieb ist…

  2. Dein Kommentar landete im Spamfilter und ich habe ihn nur zufällig entdeckt – bitte per Email melden, wenn sowas vorkommt. :(

    Ansonsten guter Punkt, aber ist die strikte Zeitgrenze von einem halben Jahr nicht ein wirksames Mittel dagegen?

  3. nun, man wird sehen, was mit den Einwanderern passiert, wenn Sie ein halbes Jahr in dem Job waren. Aber dass ein Job das beste Mittel zur Integration ist, das ist sicher richtig…

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