Nachdem letzte Woche hier in Uppsala noch feinstes Spätsommerwetter mit Sonne und über zwanzig Grad war, fühlte es sich heute morgen doch sehr herbstlich an, bei unter zehn Grad gegen kräftigen Wind anzukämpfen und in Regenjacke und -hose zur Arbeit zu radeln. Diese werden in den nächsten Wochen ständige Begleiter sein.
Man sieht jetzt immer mehr Herbstlaub – die Birken sind unter den ersten – und die Nächte sind wieder richtig dunkel. Fünf Minuten gewinnt die Nacht zur Zeit täglich hinzu, knapp doppelt so viel wie beispielsweise in Frankfurt. Am 21 September, zur Tag- und Nachtgleiche haben wir die südlicheren Gefilde eingeholt und nähern uns mit fast sechs Minuten pro Tag der dunklen Jahreszeit.
Es lässt sich wohl nicht verleugnen: Der Sommer ist so gut wie vorbei.
“Fünf Minuten gewinnt die Nacht zur Zeit täglich hinzu…” – Howgh, der Astronom hat gesprochen! lach Nee, ich finde das total interessant, dass du das mal in Minuten umgerechnet hast. Das Milchmädchen in mir hat immer nur so gezählt: ein Monat = eine Stunde früher dunkel (in Berlin). Haut das so hin, ich meine, mit deinen Minuten???
Keri: Ja da kommt hin, Berlin verliert im September eine Stunde morgens und eine am Abend.
eadha: Berlin verliert also 4 Minuten pro Tag.

Die Geschwindigkeit ist natürlich nicht immer die gleiche. Im Juli sieht man noch kaum einen Unterschied, währed es Ende September zur Tag- und Nachtgleichheit am schnellsten geht.
Heute Nacht war hier der erste Frost – ungewöhnlich früh.
Pingback von da Gama är bra! » Helgen I am 2007-09-02 um 20:35
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