Böses Flaschenwasser

Das finde ich einen sehr sinnvollen Rat, den der schwedische Umweltminister da gibt, nämlich kein Flaschenwasser zu trinken. Zusätzlich zum Umwelt- und Klimaargument kommt noch, dass man so der Absurdität entgegenwirkt, dass immer mehr Menschen ihr Wasser, das grundlegendste aller Lebensmittel, von Coca-Cola (Bonaqua) oder Nestlé kaufen.

Meiner Erfahrung nach wird in Schweden aber sehr viel Leitungswasser getrunken, das ist der Regelfall. Sogar Säfte kauft man oft im Konzentrat, das man zu Hause mit Wasser aus dem Hahn auffüllt.

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  1. Eine Sache die ich in Deutschland sehr vermisse:

    Die Mini-Tetra-Packs mit Fruchtsaftkonzentraten. Schon das Gewichts und Platzargument spricht dafuer, wenn man ohne Auto einkauft.

    Produziert dann allerdings auch viel Muell…

  2. Ja, für Apfelsaft sind die wirklich praktisch. Bis vor kurzem gab es dieses Konzentrat in meinem ICA auch in einem 1L-Karton, der dann wirklich lange hielt.

  3. ich fand in schweden diese kanister mit konzentrat so furchtbar….. drauf stand, dass man auf 1 becher von dem süßen zeug 4 becher wasser tun sollte, wir habens irgendwann mit 5 oder 6 wasserbechern gestreckt….. ich bleib da lieber bei meinem direktsaft – schmeckt wesentlich besser….

  4. Gestern Abend habe ich im deutschen Fernsehen eine Werbung von Sodaclub gesehen, die genau auf dieses Klimaargument abzielt (in weit aber diese Sprudeldinger umweltschädlich sind, weiß ich nicht).

  5. Wobei die Konzentrate fuer diese Sprudeldinger ja Sirup (also Unmengen Zucker) mit meist kuenstl. Aromen sind.

    Da ist das Fruchtsaftkonzentrat schon besser. Ich mochte da am liebsten Birne…

    Hier in Deutschland kauf ich auch eher die Direktsaefte. Aber mehr als 2:1 verduennen is bei denen auch nicht.

  6. Ich war in meinem letzten Urlaub (vorletzte Woche) mal wieder fasziniert davon, wie viele unterschiedliche Konzentrate es für irgendwelche Geschmacksrichtungen gibt. Ich konnte diesen Dingern noch nie etwas abgewinnen und werde es wohl auch nie.

    Aber was das Wasser angeht, da bin ich ein großer Fan des schwedischen Wassers, egal ob aus der Leitung oder aus dem Brunnen (z. B. Ramlösa) und verstehe nicht, warum sich die Politik jetzt darin einmischen will, was die Leute trinken sollten.

    Angenommen, 9 Millionen Schweden trinken nur noch aus der Leitung, das interessiert die anderen paar Milliarden Erdenbürger, die weiter aus Flaschen trinken (sofern sie überhaupt sauberes Wasser haben…), nicht die Bohne und der Umwelt bringt es dann auch nicht so viel.

  7. Ach ja, das Leitungswasser hier (in Kumla) ist grün eingefärbt. Wer weiss, was noch alles darin enthalten ist. Und wie bekomme ich die Mineralien in die Leitung.

    Man soll als Politiker nicht von Bonaqua und anderen Coca-Cola-Leitungswasserprodukten auf Mineralwasser schliessen.

  8. Also unser Leitungswasser hat ordentlich Mineralien…...hauptsaechlich Kalk…

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