Ausgerechnet Uppsala

Als Freund von Gesellschaftsspielen und “Uppsalabo” war es lange überfällig: Ich habe neulich zum ersten Mal Ausgerechnet Uppsala gespielt. Dabei muss man Kärtchen mit den Namen von europäischen Städten und Sehenswürdigkeiten relativ zueinander in Nord-Süd beziehungsweise Ost-West-Richtung anordnen und seine Mitspieler anzweifeln, wenn man glaubt, es besser zu wissen. Sehr unterhaltsames Spiel, aber natürlich nur so lange, bis man den Stapel mit Orten ein paar Mal durch hat und man sich an deren Lage erinnert.

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  1. Wir haben das letztes Jahr mal gespielt, mit dem Ergebnis, dass in einer Runde von vier Europäern und einer Amerikanerin natürlich die Amerikanerin gewonnen hat. Falls ich damals noch irgendwelche Geographie-Ambitionen gehabt hätte, so hätte ich sie danach sicherlich begraben :)

  2. Das Spiel ist auch in meinem Besitz. Hast Du schon mal die “deutsche” Variante, die das “Ausgerechnet Buxtehude” heißt, ausprobiert?

    Zum Thema Karten in die richtige Reihenfolge bringen kann ich übrigens auch “Anno Domini” sehr empfehlen…

  3. Ja, Anno Domini kenne und mag ich auch, es ist aber (noch) nicht in meinem Besitz.

    “Ausgerechnet Buxtehude” kenne ich nicht. Irgendwie finde ich es auch spannender/sinvoller, größere europäische Städte zu lernen, als irgendwelche Kleinstädte in Deutschland. Dazu kommt, dass man sich auf der Europakarte auch vertut, weil sie oft verzerrt dagestellt wird und weil die Längengrade hier oben schon ziemlich eng beieinander liegen. :)

  4. Au ja, gute Erinnerung, dass ich mir das noch kaufen wollte.
    Auch empfehlenswert ist das schwedische “När då då?” bei dem man Ereignisse einordnen muss, allerdings etwas schwedenzentriert.
    Und nie mit einem Geschichtstudent spielen, wenn man selber keiner ist. Das ist nur deprimierend, wie ich festgestellt habe.

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