Weniger Deutsche in Småland

Es ist auch unter Schweden Binsenweisheit und Klischee, dass sich unten in Småland die Deutschen in ihren rot-weißen Holzhäusern tummeln. Anscheinend stimmt das aber nicht mehr:

"Das Ganze begann einst mit den Menschen, die wir die ’grünen Deutschen’ nannten. Sie wollten tief im Wald in nahezu verfallenen Häusern wohnen. Heute kommen ihre Kinder hierher, aber keinesfalls in solchen Scharen, wie dies früher der Fall war".

Als Urlaubsziel ist Schweden aber immer noch sehr beliebt. Der Tourismus wächst jedes Jahr und Deutsche haben ihren nicht geringen Anteil daran. Vielleicht zieht es junge Menschen heutzutage eher in die Städte als aufs Land. Hier und in Stockholm hört man zumindest alle Nase lang deutsche Satzfetzen, wenn man mit offenen Ohren durch die Innenstädte geht.

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  1. Die übliche Fehldeutung: Eine Verringerung der 1. Ableitung des Besitzstandes wird bereits als Verringerung des Besitzstandes selber angesehen. Wer so denkt, kann nicht rechnen. Kein Wunder, bei dem schwedischen Ausbildungssystem.

  2. Hahaha – der Gedanke kam mir auch. Aber ich habe es dann doch wohlwollender interpretiert in die Richtung, dass erstens weniger (junge Leute) mitkommen, wie im Zitat erwähnt, und dass zweitens mit den normalen Besitzerwechseln die Anzahl der Deutschen tatsächlich abnimmt, wenn keiner mehr kauft. Dass sie auch das Verkaufen aufgehört haben, glaub’ ich nicht. :)

  3. “Hier und in Stockholm hört man zumindest alle Nase lang deutsche Satzfetzen, wenn man mit offenen Ohren durch die Innenstädte geht.” – Hier in Rostock hört man viel Schwedisch – hauptsächlich ind en Supermärkten ;)

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