Nur gut vier Stunden wird der Zug von Stockholm nach Lund im Süden Schwedens brauchen, den ich gerade bestiegen habe. Ich werde dort heute und morgen die Wikipedia Academy besuchen und hoffentlich Gelegenheit finden, mit den richtigen Leuten über den Schreibwettbewerb zum Thema Astronomie zu reden, den ich im Rahmen des Jahres der Astronomie 2009 plane.
Es gab bisher keinen Schreibwettbewerb in der schwedischen Wikipedia und ich habe vor, das erfolgreiche Konzept der deutschen Wettbewerbe zu kopieren. Als ersten Preis bekommt man einen Asteroiden nach sich benannt. Ganz der kleineren Bevölkerung entsprechend ist die schwedische Wikipedia noch lange nicht so weit wie die deutsche und ich hoffe natürlich, dass der Wettbewerb ein paar sehr gute Artikel über Astronomie hervorbringt.
Man sagt, dass Lund genauso Fahrradstadt ist wie Uppsala. Das werde ich rausfinden, denn ich werde mir ein Rad leihen. Schlafen werde ich die eine Nacht im bekannten Vandrarhem Tåget, einem permanent neben dem Bahnhof geparkten und umgebauten Nachtzug. Ähnlich, aber dann in Bewegung, werde ich morgen Nacht verbringen und Freitag früh wieder in Uppsala ankommen.
Dank an die Svenska Astronomiska Sällskapet, die das Projekt unterstützt und unter anderem mein Zugticket bezahlt.
Schlagworte: Astronomie, Lund, Reisen, Schonen
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Ich wäre auf einen Bericht über das Vandrarhem gespannt. Unsere Bekannten vor Ort hatten uns eher abgeraten, ich hoffe, zu Unrecht. Beim Vorbeilaufen vom Bahnhof sah es auf alle Fälle interessant aus.
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Lund ist Fahrradstadt!
Als früher häufiger Gast einer Gästeri in Lund hatte ich dreimal Gelegenheit in der Loft zu übernachten, die sonst nur von wohlhabenden Gästen, Nobelpreisträgern und Industriellen wie Familie Rausing benutzt wird. Leider ist nichts auf mich übergesprungen. Weder bin ich reich, noch für den Nobelpreis vorgeschlagen worden. Und meine Grössen sind vorwiegend unbekannt. Die Gästeri mag ich trotzdem sehr gerne. Leider hat mich mein Weg seit vielen Jahren nicht mehr nach Lund geführt. Ich habe mich dort immer wohl gefühlt!
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Und wie waren die Betten? Breit genug oder noch die Original-Zugpritschen?
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Ich kann mich erinnern, dass es im besagten Zug ziemlich eng war. Mit drei Leuten auf einem Zimmer, wo sich gleichzeitig eigentlich immer nur einer bewegen konnte, ist es doch ziemlich unbequem. Ausserdem musste ich damals durch den ganzen Zug laufen, um ins Bad zu gelangen. Die Dusche musste man auch noch mit Kronen fuettern, damit sie warm ist.
Eine Erfahrung, die man sicherlich gemacht haben sollte, aber deren Wiederholung ich mir gerne ersparen möchte. Ich glaube, ich bin auch langsam zu alt fuer Jugendherbergen…
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