Sprengmeister Schweden?

Die ZEIT schreibt über gesprengte Geldautomaten:

Wie in so vielen Dingen sind auch bei Attacken auf Geldautomaten die Skandinavier den Deutschen voraus. Weil Dynamit in Privathaushalten lange gebräuchlich war, jagte man in Schweden die Automaten von Anfang an in die Luft. [...] Die Stärke der Tresorwände spielt eine Rolle. In den USA stehen viele Geldautomaten in Geschäften, Restaurants und Bars. Dort gelten sie als wenig gefährdet – es sind, salopp gesagt, Sardinenbüchsen. Deutschland liegt mit Spanien und Frankreich im internationalen Mittelfeld. Die dicksten Tresore haben die Schweden.

Zugegeben, das Dynamit hat ein Schwede erfunden: Alfred Nobel. Ja, der mit den Preisen. Das mit dem “Dynamit in Privathaushalten” höre ich allerdings zum ersten Mal. Weiß dazu jemand mehr?

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  1. Ich kann nur wild spekulieren. Vielleicht denkt die ZEIT an irgendwelche Goldschürfer und Kleinminenbesitzer, die das Zeug im Haus hatten. Oder der private Umgang mit Sprengstoffen war und/oder ist in Schweden liberaler geregelt als in südlicheren Gefilden.

    Früher wurde jedenfalls gern mit Sprengstoff gerodet: http://www.buchfreund.de/productListing.php?used=1&productId=29424465

  2. Z.B. in http://de.wikipedia.org/wiki/Walexplosion#Geschehen kommt D. in einem Satz mit einem meiner Erinnerung nach häufigen schwedischen Landschaftsmerkmal vor.

  3. Via Facebook bekam ich noch zwei Informationsschnipsel zugespielt:

    • Dass Bauern die oft großen Steine/Felsen/Findlinge von ihren Feldern haben wollten, ist wohl ein legitimer Grund.
    • Als Anton in Emil aus Lönneberga über der Tür des Klohäuschens festsitzt, bittet er Emil, ein Kilo Dynamit zu holen, um dieses zu sprengen.

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