Es ist August und damit Zeit für eine Kräftskiva. Wer ungeübt darin ist, die Tierchen zu zerlegen, kann sich in der Grafik vom SvD anschauen, welche Teile essbar sind und welche man lieber entfernt.
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Na guten Appetit auch

Also spätestens seit einer Vorlesung in Parasitologie lasse ich lieber die Finger von diesen Viechern. Man sollte wirklich nichts essen was ein Exoskelett oder mehr als vier bzw. gar keine Füße hat, es sei denn, es hat Flossen und schwimmt im Meer rum.
Am leckersten unter diesen Parasiten ist so ein kleiner niedlicher Saugwurm. Der besitzt die Fähigkeit sich durch die Wand des Zwölffingerdarms in die Bauchhöhle oder Leber zu bohren, von wo aus er weiter in die Lunge wandert. Da beginnt er sich dann fröhlich zu vermehren und eine chronische Lungenentzündung über viele Jahre hinweg auszulösen.
Sollte er bis ins Gehirn gelangen, dann kommt’s zu ‘ner netten Enzephalitis, Epilepsie, Meningitis, Blindheit und/oder Lähmung.Die Biester gibt’s zwar hauptsächlich in Asien, aber sie sind dank der Globalisierung der Nahrungsmittelindustrie längst bis nach Europa eingeschleppt. yammy
Ich kann nur raten, wenn schon Krustentiere essen, dann immer absolut durchgegart und zwar LANGE! – niemals roh essen. Und wenn Sushi drei mal hipp ist.
Nur mal kurz den Krebs in kochendes Wasser schmeißen, dass er tot ist, bringt wenig und nur marinieren oder pökeln nutzt GAR NICHTS!Wer also auf Abzesse in Brust- und Bauchhöhle, Leber- und andere Organschäden, auf bis zu 20 Jahre langes (so lange können die Viecher in der Lunge überleben) periodisches Abhusten von zähem, blutigem, wie Gelantine aussehendem Schleim und chronisches Fieber sowie auf die schon gesagten Hirnschäden verzichten kann, läßt am besten die Finger von Krebsen jeder Art oder kocht sie sowas von mausetot.
Aber bitte, wer meint, es unbedingt zu müssen – guten Hunger.

... den Geschmack verbessern??
Nee, also nicht mein Ding.Aber mal die Frage, von wo kommen die Krebschen eigentlich? Von Shrimps wissen wir ja nun, dass sie auf Kosten von hektarweise Mangrovensümpfen in asiatischen Farmen gemästet werden – nicht gerade sehr ökologisch und auch nicht gesund wegen der Wachstumshormone und Antibiotika die man zufüttert.
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