Google weiß, was Menschen bewegt – anhand der Suchanfragen. Der Vergleich der Suchhäufigkeiten nach “Grippe” zwischen Schweden und Deutschland bestätigt, was ich neulich schrieb, nämlich dass die Grippe hier heuer ein wichtigeres Thema ist als sonst. In Deutschland sieht man keine Abweichung vom jährlichen Zyklus aus den Vorjahren.
Die Vermutung liegt nahe, dass die Zahl der Suchanfragen nach Grippe proportional zur Zahl der Erkrankungen ist, also dass die Zahl der Kranken pro Suchanfrage sich nicht ändert, egal wie groß sie ist. Das scheint sich auch zu bestätigen, wenn man die Vorhersage aus den Anfragen hinterher mit den Krankendaten vergleicht.
Manchmal fragt man sich, warum Statistik so einen schlechten Ruf hat.
Schlagworte: Deutschland, Gesundheit, Statistik
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Wieso Statistik so einen schlechten Ruf hat? Weil es z.B. unterschiedliche Methoden gibt dasselbe zu berechnen, aber teilweise ganz unterschiedliche Ergebnisse liefern können.
Das führt dann dazu, dass gerne die Methode gewählt wird, die dem Auftraggeber bzw. den Erwartungen (wenn es um´s Geld oder Manipulation geht) am nähesten kommt.
google scheint da insofern interessenloser und seine Statistiken daher vertrauenswürdiger zu sein.

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