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	<title>Comments on: Gegenseitiges Vertrauen im Norden</title>
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	<description>das Blog aus und über Schweden</description>
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		<title>By: Thomas</title>
		<link>http://www.fiket.de/2009/10/19/gegenseitiges-vertrauen-im-norden/comment-page-1/#comment-56712</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 19:16:01 +0000</pubDate>
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		<description>Jonas: Da war leider nicht mehr Information als ich oben wiedergegeben habe  -  und wie gesagt keine Quellenangabe. Viellicht kann man die Studie ja ergoogeln.

Beim Verh&#228;ltnis zu Muslimen wei&#223; ich nicht, ob ich zustimmen kann. Es ist auf schwer in Worte zu fassende Art ein etwas anderes Verh&#228;ltnis als in Deutschland, aber das kann vielleicht einfach daran liegen, dass Muslime in D vor allem T&#252;rken sind, also Europ&#228;er, w&#228;hrend hierzulande mehr Iraner und Iraker leben. Und die kommen Westeurop&#228;ern noch einmal ein wenig fremder vor. Trotzdem bin ich &#246;fter Zeuge von gutem Miteinander, auch mit Vertrauensvorschuss, geworden als von generellem Misstrauen.

Vor allem sollte man hier sehr vorsichtig mit Verallgemeinerungen sein. Wie so oft sind die Unterschiede zwischen Stadt und Land innerhalb des jeweiligen Landes gr&#246;&#223;er als die zwischen Schweden und Deutschland. Welchen Eindruck man bekommt h&#228;ngt sehr stark davon ab, zu welchen Leuten man Kontakt hat.

Northlander: Du findest ernsthaft, dass Schweden seine B&#252;rger nicht genug besch&#252;tzt? Was soll man dann vom Rest der Welt sagen? Wie weit will man (nie wirklich zu erreichende) &quot;Sicherheit&quot; anstreben und daf&#252;r Freiheiten aufgeben? Ich m&#246;chte nicht in einem Land leben, in dem keine Verbrechen mehr begangen werden k&#246;nnen. :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jonas: Da war leider nicht mehr Information als ich oben wiedergegeben habe  &#8211;  und wie gesagt keine Quellenangabe. Viellicht kann man die Studie ja ergoogeln.</p>
<p>Beim Verh&#228;ltnis zu Muslimen wei&#223; ich nicht, ob ich zustimmen kann. Es ist auf schwer in Worte zu fassende Art ein etwas anderes Verh&#228;ltnis als in Deutschland, aber das kann vielleicht einfach daran liegen, dass Muslime in D vor allem T&#252;rken sind, also Europ&#228;er, w&#228;hrend hierzulande mehr Iraner und Iraker leben. Und die kommen Westeurop&#228;ern noch einmal ein wenig fremder vor. Trotzdem bin ich &#246;fter Zeuge von gutem Miteinander, auch mit Vertrauensvorschuss, geworden als von generellem Misstrauen.</p>
<p>Vor allem sollte man hier sehr vorsichtig mit Verallgemeinerungen sein. Wie so oft sind die Unterschiede zwischen Stadt und Land innerhalb des jeweiligen Landes gr&#246;&#223;er als die zwischen Schweden und Deutschland. Welchen Eindruck man bekommt h&#228;ngt sehr stark davon ab, zu welchen Leuten man Kontakt hat.</p>
<p>Northlander: Du findest ernsthaft, dass Schweden seine B&#252;rger nicht genug besch&#252;tzt? Was soll man dann vom Rest der Welt sagen? Wie weit will man (nie wirklich zu erreichende) &#8220;Sicherheit&#8221; anstreben und daf&#252;r Freiheiten aufgeben? Ich m&#246;chte nicht in einem Land leben, in dem keine Verbrechen mehr begangen werden k&#246;nnen. <img src='http://www.fiket.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>By: Jonas</title>
		<link>http://www.fiket.de/2009/10/19/gegenseitiges-vertrauen-im-norden/comment-page-1/#comment-56699</link>
		<dc:creator>Jonas</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 16:00:24 +0000</pubDate>
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		<description>@Thomas: Ich schrieb ja auch &quot;das bisher galt&quot;. Dass Schweden trotzdem oben auf der Skala ist, ist verwunderlich. Welche L&#228;nder stehen noch drauf, also unterhalb von Schweden? Misstrauisch sind die Schweden ja auch, vor allem was den Islam angeht - zumindest insgeheim.

@Northlander: Das sind dann die Nachwirkungen des Sozialstaates. Der Staat sorgt f&#252;r dich und du musst im Prinzip nichts anderes tun als leben und deinen eigenen Sachen nachgehen. Brauchst dich kaum um andere k&#252;mmern oder was sie tun. Wir machen das schon. Diese Zeiten sind vorbei. An Luxus kann man sich sehr leicht gew&#246;hnen, abgew&#246;hnen, daf&#252;r braucht es viel mehr Zeit und Kraft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thomas: Ich schrieb ja auch &#8220;das bisher galt&#8221;. Dass Schweden trotzdem oben auf der Skala ist, ist verwunderlich. Welche L&#228;nder stehen noch drauf, also unterhalb von Schweden? Misstrauisch sind die Schweden ja auch, vor allem was den Islam angeht &#8211; zumindest insgeheim.</p>
<p>@Northlander: Das sind dann die Nachwirkungen des Sozialstaates. Der Staat sorgt f&#252;r dich und du musst im Prinzip nichts anderes tun als leben und deinen eigenen Sachen nachgehen. Brauchst dich kaum um andere k&#252;mmern oder was sie tun. Wir machen das schon. Diese Zeiten sind vorbei. An Luxus kann man sich sehr leicht gew&#246;hnen, abgew&#246;hnen, daf&#252;r braucht es viel mehr Zeit und Kraft.</p>
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		<title>By: Northlander</title>
		<link>http://www.fiket.de/2009/10/19/gegenseitiges-vertrauen-im-norden/comment-page-1/#comment-56696</link>
		<dc:creator>Northlander</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 14:56:54 +0000</pubDate>
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		<description>Diese Erscheinung liegt an dem b&#228;uerlichen Gef&#252;ge der schwedischen Gesellschaft. Da&#223; Schweden erst nach dem 2. Weltkrieg ein moderner Industriestaat geworden ist, zeigt sich auch hierin. So kommt es stets &#252;berraschend, wenn man Betr&#252;gern aufsitzt. Der schwedische Staat - so zeigt es sich - tut sich schwer, seine Gesellschaft durch Anpassung von Recht und Gesetz angemessen zu sch&#252;tzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Erscheinung liegt an dem b&#228;uerlichen Gef&#252;ge der schwedischen Gesellschaft. Da&#223; Schweden erst nach dem 2. Weltkrieg ein moderner Industriestaat geworden ist, zeigt sich auch hierin. So kommt es stets &#252;berraschend, wenn man Betr&#252;gern aufsitzt. Der schwedische Staat &#8211; so zeigt es sich &#8211; tut sich schwer, seine Gesellschaft durch Anpassung von Recht und Gesetz angemessen zu sch&#252;tzen.</p>
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		<title>By: Thomas</title>
		<link>http://www.fiket.de/2009/10/19/gegenseitiges-vertrauen-im-norden/comment-page-1/#comment-56695</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 14:36:58 +0000</pubDate>
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		<description>Das Gegenargument ist offensichtlich: Schweden ist heute genauso wenig homogen wie andere europ&#228;ische Staaten  -  wahrscheinlich sogar weniger, weil Schweden immer noch offen f&#252;r Einwanderer ist und es ihnen vergleichsweise einfach macht. Das unterscheidet Schweden von den anderen skandinavischen L&#228;ndern, trotzdem ist Schweden mit ihnen oben auf der &quot;Vertrauensskala&quot;. Mit &quot;Homogenit&#228;t&quot; kann es also nichts zu tun haben, au&#223;erdem wird eine abgeschlossene Gesellschaft eher misstrauisch gegen&#252;ber allem anderen als dass sie vertrauensstiftend wirkt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gegenargument ist offensichtlich: Schweden ist heute genauso wenig homogen wie andere europ&#228;ische Staaten  &#8211;  wahrscheinlich sogar weniger, weil Schweden immer noch offen f&#252;r Einwanderer ist und es ihnen vergleichsweise einfach macht. Das unterscheidet Schweden von den anderen skandinavischen L&#228;ndern, trotzdem ist Schweden mit ihnen oben auf der &#8220;Vertrauensskala&#8221;. Mit &#8220;Homogenit&#228;t&#8221; kann es also nichts zu tun haben, au&#223;erdem wird eine abgeschlossene Gesellschaft eher misstrauisch gegen&#252;ber allem anderen als dass sie vertrauensstiftend wirkt.</p>
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		<title>By: Jonas</title>
		<link>http://www.fiket.de/2009/10/19/gegenseitiges-vertrauen-im-norden/comment-page-1/#comment-56694</link>
		<dc:creator>Jonas</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 14:28:44 +0000</pubDate>
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		<description>Woran mag diese Vertrauen wohl liegen? Andere L&#228;nder haben auch eine kleine Bev&#246;lkerung, sind aber dichter zusammengepackt. Im Norden gibt´s aber noch ein Ph&#228;nomen, das bisher galt: eine recht homogene Menschenmenge. Homogen bezogen auf Religion, Aussehen und Herkunft. Gleich und gleich gesellt sich halt gerne - und vertraut sich auch eher. Man geht einfach nicht davon aus, dass der andere etwas b&#246;ses will, weil man es umgekehrt auch nicht vorhat -&gt; Homogenit&#228;t -&gt; Vertrauen. Gegenargumente?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Woran mag diese Vertrauen wohl liegen? Andere L&#228;nder haben auch eine kleine Bev&#246;lkerung, sind aber dichter zusammengepackt. Im Norden gibt´s aber noch ein Ph&#228;nomen, das bisher galt: eine recht homogene Menschenmenge. Homogen bezogen auf Religion, Aussehen und Herkunft. Gleich und gleich gesellt sich halt gerne &#8211; und vertraut sich auch eher. Man geht einfach nicht davon aus, dass der andere etwas b&#246;ses will, weil man es umgekehrt auch nicht vorhat -> Homogenit&#228;t -> Vertrauen. Gegenargumente?</p>
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