Gedankenstrich markiert direkte Rede

Die Überschrift sagt eigentlich schon alles. In schwedischen Texten markiert man direkte Rede nicht mit Anführungsstrichen, sondern mit einem Bindestrich, meist eingerückt.

   –Das ist ja seltsam, sagte ich sicherlich zu mir selbst, als ich das zum ersten Mal sah. Man gewöhnt sich aber sehr schnell daran. Diese Verwendung des Gedankenstriches hat mehrere Namen, unter anderem talstreck (Redestrich) und – schöner, finde ich – pratminus (Sprechminus), auch wenn der Strich in der Regel länger ist als ein Minus, also ein Halbgeviertstrich.

Als Beispiel hier ein Bild von den Plakaten, die einen Dialog miteinander führen, wenn man im Zug zwischen Uppsala und Stockholm fährt:

Verlassen wir jemals diesen Raum?

   –Verlassen wir jemals diesen Raum? wird da gefragt. Die Antwort:

Nö.

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  1. Oh ja, da sagst du was Wahres! Nicht, dass du das sonst nicht auch tust, aber das hat mir noch NIE jemand gesagt. Es wäre mir auch nicht besonders aufgefallen, müsste ich nicht grad während meines Praktikum so viele Texte auf schwedisch schreiben..

  2. Danke für die Info. Aufgefallen ist mir das auch, als ich mein erstes schwedisches Buch gelesen habe.

    Aber es stimmt, man gewöhnt sich schnell daran. Aber jetzt kenne ich ja die Hintergründe.

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